Das englische Wort „customizing“ steht für das Ausrichten massenhaft hergestellter Ware an speziellen Kundenwünschen. Im Fahrzeugbereich kann dies auch bedeuten, dass die Merkmale mehrerer Serienproduktionen miteinander zu einem neuen Typ kombiniert werden.
Wichtig ist, insbesondere auch für amerikanische Autos, dass mit der Anpassung meist eine Steigerung der Fahrzeugleistung einhergeht oder zumindest ein Effekt erzielt wird, der höchste Aufmerksamkeit bei Passanten erreicht.
Schaut man sich Magazine zu diesem Thema an oder ist auf US-Car-Treffen unterwegs, begegnen einem die wildesten Custom-Car-Stile: Flammenlook-Cars, coole Racing-Styles, Oldschool-cars mit matter Lackierung oder auch diverse edel-schicke Tuningmodelle - der Fantasie der Custom-Car-Macher sind keine Grenzen gesetzt. Und offenbar machen sie auch nicht vor den krassesten Ideen halt. Man denke hier zum Beispiel an den Amerikaner Danny Mendez, der aus Autos mittels Fiberglas fahrende, aufklappbare Särge macht – so genannte Cruisin' Caskets.
Nicht immer muss die Veränderung des Serienmodells so gravierend sein. Es gibt auch „harmlosere“ Custom-Varianten, wie extreme Tieferlegung, Veränderungen an der Fahrzeuglänge oder im Innenbereich ausgefallene Sitzvarianten, überdimensionale Musikanlagen und und und….
Bekannte Custom-Car-Hersteller sind zum Beispiel Rick Dore, Harry Westergard, Larry Watson oder Fred Maarse.